Interner Bereich
25. Februar 2022

Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein!

Zusammen mit der aej verurteilen wir den Überfall der russischen Streitkräfte auf die Ukraine. Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.

"Junge Menschen in Russland und in der Ukraine haben wie alle jungen Menschen das Recht, im Frieden aufzuwachsen und ohne Krieg in guter Nachbarschaft zu leben. Im Ökumenischen Jugendrat in Europa (EYCE) arbeitet die Evangelische Jugend gemeinsam mit jungen Christ*innen in Ost und West seit über fünfzig Jahren für den Frieden in Europa und in der Welt. Dazu hat die Russisch-Orthodoxe Kirche in der Vergangenheit wesentliche Beiträge geleistet.

Heute stimmen wir in die Mahnung des Erzbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands ein:
„Uns Christen ist geboten, keine Krieger, sondern Friedensstifter zu sein.“
Mit ihm und allen friedlich gesinnten Christ*innen in Russland und der Ukraine beten wir für Frieden und gute Beziehungen zwischen den Menschen und den Staaten.

"Wir rufen dazu auf, "unsere Bemühungen um gelingende Partnerschaften im Jugendaustausch mit der Ukraine und mit Russland nicht nachzulassen, sondern ihre Kontakte und ihre Projekte in dieser dramatischen Lage wo immer möglich zu verstärken. Die Zukunft Europas, die Zukunft Russlands und die Zukunft der Ukraine gehört denen, die Frieden stiften."

Für den Frieden beten, Flüchtlingen helfen

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ruft auf zum Friedensgebet

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ruft die Politik dazu auf, sich für ein sofortiges Ende des Krieges in der Ukraine und für friedliche Lösungen einzusetzen. Sie fordert dazu auf, humanitäre Hilfe für die Menschen im Kriegsgebiet zu ermöglichen und zu leisten:

Meine Gedanken und Gebete sind bei allen, die um ihr Leben und das ihrer Liebsten bangen. Und bei allen, die auch jetzt nicht nachlassen, sich für ein Ende der kriegerischen Handlungen und für friedliche Lösungen einzusetzen. An alle politischen Verantwortlichen appelliere ich: Setzen Sie sich für ein sofortiges Ende des Krieges und friedliche Lösungen ein. Leisten und ermöglichen Sie humanitäre Hilfe in den Kriegsgebieten. Zu Gott bete ich: Gib Frieden, sende deine Engel, Gott erbarme dich.

Die Landesbischöfin bat alle Gemeinden, Einrichtungen, Dienste und Werke der Nordkirche um Gebete für Frieden in der Ukraine und ganz Europa: „Lassen Sie uns alle unsere Möglichkeiten nutzen, den Menschen im Kriegsgebiet und auf der Flucht zur Seite zu stehen und zu helfen.“

Vollständige Nachricht auf www.nordkirche.de

Friedensgebet der Landessynode am 24.2.22

Mit großer Sorge und tiefer Unruhe schauen wir auf die Meldungen, die uns aus der Ukraine erreichen. Nach den Propaganda-Schlachten der letzten Wochen ist nun deutlich: Jetzt sprechen Waffen. Menschen sterben. Es droht weiteres, vielleicht viel schlimmeres Leid.

Die Welt nimmt schlimmen Lauf. 
Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt oben auf.
Das Unrecht geht im Schwange. 
Ach Herr, wie lange?

Evangelisches Gesangbuch, Lied 430

Wir beten um Frieden für die Ukraine. Wir beten für die Menschen, die der Krieg bedroht. Wir sind nahe allen, die mit uns für Frieden beten, in der Ukraine und in Russland, in Europa und der ganzen Welt.

Der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands, Dietrich Brauer, schrieb am 22. Februar unter den Eindrücken der jüngsten militärischen Entwicklung aus Moskau an die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber: Wir beten für Frieden und bemühen uns um gute Beziehungen zu unseren Brüdern und Schwestern in der Ukraine. „Und wir hoffen sehr, dass ein Weg aus dieser politischen Sachgasse gefunden wird. Denn mit Waffen ist nichts zu erreichen: Weder nachhaltiger Frieden noch echte Gerechtigkeit für alle. Und Christen ist geboten, keine Krieger, sondern Friedensstifter zu sein.”

Gib Frieden, Herr, wir bitten, 
die Erde wartet sehr. 
Es wird so viel gelitten, 
die Furcht wächst mehr und mehr.

Die Horizonte grollen,
der Glaube spinnt sich ein.

Evangelisches Gesangbuch, Lied 430

Nein, der Glaube darf sich nicht einspinnen. Wir schauen wach und bewusst in die Ukraine. Die Aggressivität der russischen Regierung verschlägt uns den Atem. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den bedrohten Menschen.

Wir sind verbunden mit den Friedensfreundinnen und Friedensfreunden weltweit. Das Friedensgebet soll ohne Unterlass sein in diesen Tagen. Dazu rufen wir alle Gemeinden, Einrichtungen, Dienste und Werke im Bereich der Nordkirche auf. Das treibt uns heute auch als Synodale an.

Gib Mut zum Händereichen, 
und mach aus uns ein Zeichen 
dafür, dass Friede siegt.

Evangelisches Gesangbuch, Lied 430

Für das Friedensgebet für die Ukraine greifen wir auf Worte von 2014 zurück. Damals haben auch schon schwere Sorgen über der Krisenregion gelegen. Der Moskauer Patriarch Kyrill hatte dieses Gebet damals allen Gemeinden der Russisch-Orthodoxen Kirche empfohlen. Und nun wollen wir in dieses Gebet mit Ihnen und Euch einstimmen.

Herr Jesus Christus, unser Gott, 
siehe herab mit deinem barmherzigen Auge auf das Leid und das so schmerzerfüllte Schreien deiner Kinder, die in der Ukraine sind. 

Befreie dein Volk vom Bruderkrieg, verringere das Blutvergiessen, 
Befreie von den Nöten, die der Krieg mit sich bringt.

Die, die ein Haus verloren haben, lass wieder ein Zuhause finden, 
gib den Hungernden zu essen, tröste die Weinenden, vereine die Getrennten.

Lasse es nicht zu, dass deine Kirche Jemanden verliert aus Wut gegenüber Mitmenschen und Verwandten, sondern, schenke wie ein großzügiger Gott baldige Versöhnung.

Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind und lass uns zurückkehren zur Erkenntnis deiner Weisheit. Schenke Frieden deiner Kirche, ihren treuen Kindern und allen Deinen Völkern, mache uns zum Werkzeug deines Friedens, damit wir mit einem Herzen und einigen Lippen dich preisen, unseren Herrn und Heiland von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Quelle: www.nordkirche.de 

 

© Junge Nordkirche/ JSpiller

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