Liebe Mitarbeitende im Hauptbereich Generationen und Geschlechter, liebe Kolleg*innen,
Herzliche Grüße,
Inke Thomsen-Krüger
Solidarisch für und mit Menschen in der Sexarbeit
„Die Beratungsstelle cara*SH unterstützt Prostituierte aller Geschlechter in Schleswig-Holstein. Ihre Räume liegen mitten in der Innenstadt von Neumünster. Zur Arbeit des Teams aus Sozialpädagoginnen und einer Juristin gehört eine informative
in vielen Sprachen, die Antworten auf viele Fragen von Sexarbeiter*innen bietet, auch zum Prostituiertenschutzgesetz. Die Beraterinnen Kim, Patti und Tine sind im gesamten Bundesland unterwegs, um vor Ort Hilfe zu leisten und bei Sorgen und Nöten zu helfen – natürlich auch telefonisch. Bei der aufsuchenden Arbeit geht es auch darum, einfach mal Hilfe anzubieten und darauf aufmerksam zu machen, dass es cara*SH gibt und die Sexarbeiter*innen sich bei Bedarf melden können. Dabei helfen Dolmetscherinnen. Zu den Aufgaben des Teams gehört es auch, auf die Situation von denjenigen aufmerksam zu machen, die in der Sexarbeit tätig sind. Dazu gibt es Vorträge, Ausstellungen oder Infostände, zum Beispiel auch beim Christopher Street Day in Neumünster. Relativ neu ist die Beratung und Unterstützung beim Wunsch, aus der Sexarbeit auszusteigen, und die Aufklärung und Info über Tätigkeiten in der Sexualbegleitung. Gefördert wird die Beratungsstelle vom Land Schleswig-Holstein, daher besteht ein enger Kontakt zum Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung und zum Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit in Neumünster.“
2016 ist die Beratungsstelle Myriam als kommunales Projekt in Kiel entstanden und seit 2020 in ganz Schleswig-holstein aktiv. Unser Fokus liegt auf der Unterstützung von zugewanderten Frauen, die von Gewalt betroffen oder gefährdet sind und sich in einer aufenthaltsrechtlich unsicheren Situation befinden. Dabei ist unsere Beratung kostenlos, vertraulich, unabhängig, parteilich und gewaltsensibel.
Seit letztem Jahr haben wir ein neues Zuhause: Das EZG in der Gartenstraße 20 im ersten Stock. Der Umzug hat sich gelohnt: Endlich barriereärmere, helle und einladende Räume, die Sicherheit und Offenheit ausstrahlt.
Unsere Arbeit im Wandel
Unser mehrsprachiges Team – Maryam Majidi, Miran Khalid Karim und Anke Thiesing-Rieck – bietet muttersprachliche Beratung, aufenthaltsrechtliche Einschätzungen und kultursensible Begleitung. Wir beraten zu Gewalterfahrungen, Aufenthaltsrecht und Asylverfahren und vermitteln bei Bedarf in Frauenhäuser oder andere Fachberatungsstellen.
Zusätzlich sind wir in drei Landesunterkünften für Geflüchtete (Kiel, Rendsburg, Boostedt) mit regelmäßigen Informationsveranstaltungen präsent – doch genau diese werden zum Jahresende geschlossen. Damit stehen Umbrüche bevor, die unsere Arbeit beeinflussen werden.
Im Jahr 2025 haben wir über 500 Frauen erreicht, davon 279 mit individueller Beratung. Gleichzeitig arbeiten wir oft an der Kapazitätsgrenze. Besonders belastend ist die erheblich gestiegene Zahl von Frauen, die zuvor als vulnerabel eingestuft wurden und von Abschiebung bedroht oder betroffen sind. Zudem ist das Auftreten häuslicher Gewalt bundesweit angestiegen – eine Entwicklung, die sich auch in unseren Beratungsanfragen widerspiegelt.
Die GEAS-Reform (Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems) und die unklare Finanzierung ab 2027 stellen uns vor weitere Herausforderungen. Bisher wurden wir durch Land und FAG-Mittel gefördert. Mit dem Gewalthilfegesetz startet ab 2027 die schrittweise Übernahme der Finanzierung durch den Bund, doch die Rahmenbedingungen sind bis heute unklar.
Sechs Monate bei contra – Einblicke und Erfahrungen
Wie eine Kollegin im Anerkennungsjahr die Arbeit in der Beratungsstelle contra erlebt
Contra ist die älteste der Beratungsstellen im Frauenwerk und wurde bereits 1999 gegründet. Landesweit ist contra die einzige Fachstelle, die auf Unterstützung von durch Menschenhandel betroffene Frauen spezialisiert ist. Finanziert wird die Arbeit vom Ministerium für Inneres des Landes Schleswig-Holstein. Für die Vorstellung der Fachstelle hat sich das Team für ein besonderes Format entschieden: Einen Erlebnisbericht.
Hallo, mein Name ist Camila und ich bin seit Januar 2026 Teil des Teams von contra. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit freue ich mich, hier meine staatliche Anerkennung absolvieren zu können.
Meine Aufgaben bei contra ändern sich im Laufe der Zeit, da sie sich am Weiterbildungsplan orientieren. Zu Beginn bestand ein großer Teil meiner Arbeit darin, Beratungsgespräche zu begleiten, zuzuhören und von meinen erfahrenen Kolleginnen zu lernen. So konnte ich Schritt für Schritt einen Einblick in die Beratungspraxis gewinnen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeit ist die Einarbeitung in rechtliche Themen wie das Asyl- oder Familienrecht. Gleichzeitig begleite ich Klientinnen bei verschiedenen Terminen, die für ihre Lebensbewältigung wichtig sind: Zum Beispiel bei Behörden, Rechtsanwältinnen, der Polizei oder vor Gericht. Auch Unterstützung in alltäglichen Situationen gehört dazu, etwa beim Kauf eines Deutschlandtickets oder einer SIM-Karte. Diese Begleitungen sind oft wichtige Bausteine, um den Betroffenen Sicherheit und Orientierung zu geben.
Eine Aufgabe, die zwar nicht ausdrücklich zu meinen Pflichten gehört, die ich aber besonders gerne übernehme, ist das Dolmetschen. Auch wenn dies aktuell nicht häufig benötigt wird, freue ich mich, meine Spanischkenntnisse einzubringen und Klientinnen bei Bedarf in ihrer Muttersprache beraten oder unterstützen zu können.
Unser Team besteht aus zwei Beraterinnen, Michela Ochmann in der Verwaltung sowie Claudia Rabe in der Leitung. Jede Person bringt unterschiedliche fachliche Schwerpunkte, Erfahrungen und Sprachkenntnisse mit. Gerade diese Vielfalt macht unsere Zusammenarbeit besonders wertvoll und stärkt die Arbeit von contra.
contra ist eine Fachstelle für Betroffene von Menschenhandel. Auch wenn das Thema mit vielen belastenden Situationen verbunden ist, arbeite ich sehr gerne hier. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und bietet die Möglichkeit, in viele unterschiedliche Bereiche Einblicke zu gewinnen, angefangen beim Erkennen von Anzeichen des Menschenhandels über die Begleitung und Beratung von Klientinnen bis hin zu rechtlichen Fragestellungen und der Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen und Behörden. Immer wieder begegnen uns komplexe Herausforderungen, die wir als Team gemeinsam bewältigen.
In der Arbeit mit den Klientinnen stehen deren individuelle Bedürfnisse im Mittelpunkt. Wir versuchen, alle verfügbaren Unterstützungsangebote zugänglich zu machen und den Klient*innen mit Respekt, Offenheit und Wertschätzung zu begegnen. Dazu gehört auch, Beratung möglichst in der jeweiligen Muttersprache zu ermöglichen oder unsere Unterstützung flexibel an die Lebenssituation der Klientinnen anzupassen.
Da viele Menschen nicht in Kiel leben, fahren wir häufig auch zu ihnen, anstatt ausschließlich Termine in unseren Räumen anzubieten. Dass wir viele dieser Unterstützungsangebote überhaupt ermöglichen können, verdanken wir auch der Unterstützung unseres Fördervereins. Er hilft dabei, auf die individuellen Bedürfnisse der Klientinnen einzugehen.
Was contra aus meiner Sicht besonders auszeichnet, ist die langjährige Erfahrung im Themenfeld Menschenhandel, die enge Vernetzung mit zahlreichen Kooperationspartner*innen sowie der kontinuierliche Austausch mit anderen Fachberatungsstellen, Behörden und Ordnungsbehörden. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und professionelle Unterstützung der Betroffenen.
Die Arbeit von contra ist nicht nur für Betroffene von Menschenhandel von großer Bedeutung, sondern auch für Prävention und Aufklärung. Sie schafft einerseits einen geschützten Ort, an dem Menschen Beratung, Unterstützung und Orientierung erhalten können. Andererseits trägt sie dazu bei, dass Betroffene ihre Rechte wahrnehmen können und auf ihrem Weg ein würdevolles und professionelles Unterstützungsangebot erhalten.
Wenn ich denjenigen, die sich für unsere Arbeit interessieren, etwas über contra mitgeben möchte, dann sind es vor allem diese drei Begriffe: Engagement, Menschlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander.
Die vergangenen Monate bei contra waren für mich eine Zeit voller neuer Erfahrungen, fachlicher Entwicklung und persönlicher Lernprozesse. Es gab Herausforderungen, emotionale Momente und auch Fehler, aus denen ich lernen konnte. Gleichzeitig habe ich erlebt, wie wichtig Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung und ein wertschätzendes Miteinander sind. Ich fühle mich privilegiert, Teil dieses Teams zu sein und auch die Kolleginnen der anderen Beratungsstellen (cara & Myriam) kennengelernt zu haben. Ich freue mich auf alles, was in den kommenden Monaten noch vor mir liegt.
Camila
Sechs Monate bei contra – Einblicke und Erfahrungen
Contra ist die älteste der Beratungsstellen im Frauenwerk und wurde bereits 1999 gegründet. Landesweit ist contra die einzige Fachstelle, die auf Unterstützung von durch Menschenhandel betroffene Frauen spezialisiert ist. Finanziert wird die Arbeit vom Ministerium für Inneres des Landes Schleswig-Holstein. Für die Vorstellung der Fachstelle hat sich das Team für ein besonderes Format entschieden: Einen Erlebnisbericht.
Hallo, mein Name ist Camila und ich bin seit Januar 2026 Teil des Teams von contra. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit freue ich mich, hier meine staatliche Anerkennung absolvieren zu können.
Meine Aufgaben bei contra ändern sich im Laufe der Zeit, da sie sich am Weiterbildungsplan orientieren. Zu Beginn bestand ein großer Teil meiner Arbeit darin, Beratungsgespräche zu begleiten, zuzuhören und von meinen erfahrenen Kolleginnen zu lernen. So konnte ich Schritt für Schritt einen Einblick in die Beratungspraxis gewinnen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeit ist die Einarbeitung in rechtliche Themen wie das Asyl- oder Familienrecht. Gleichzeitig begleite ich Klientinnen bei verschiedenen Terminen, die für ihre Lebensbewältigung wichtig sind: Zum Beispiel bei Behörden, Rechtsanwältinnen, der Polizei oder vor Gericht. Auch Unterstützung in alltäglichen Situationen gehört dazu, etwa beim Kauf eines Deutschlandtickets oder einer SIM-Karte. Diese Begleitungen sind oft wichtige Bausteine, um den Betroffenen Sicherheit und Orientierung zu geben.
Eine Aufgabe, die zwar nicht ausdrücklich zu meinen Pflichten gehört, die ich aber besonders gerne übernehme, ist das Dolmetschen. Auch wenn dies aktuell nicht häufig benötigt wird, freue ich mich, meine Spanischkenntnisse einzubringen und Klientinnen bei Bedarf in ihrer Muttersprache beraten oder unterstützen zu können.
Unser Team besteht aus zwei Beraterinnen, Michela Ochmann in der Verwaltung sowie Claudia Rabe in der Leitung. Jede Person bringt unterschiedliche fachliche Schwerpunkte, Erfahrungen und Sprachkenntnisse mit. Gerade diese Vielfalt macht unsere Zusammenarbeit besonders wertvoll und stärkt die Arbeit von contra.
contra ist eine Fachstelle für Betroffene von Menschenhandel. Auch wenn das Thema mit vielen belastenden Situationen verbunden ist, arbeite ich sehr gerne hier. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und bietet die Möglichkeit, in viele unterschiedliche Bereiche Einblicke zu gewinnen, angefangen beim Erkennen von Anzeichen des Menschenhandels über die Begleitung und Beratung von Klientinnen bis hin zu rechtlichen Fragestellungen und der Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen und Behörden. Immer wieder begegnen uns komplexe Herausforderungen, die wir als Team gemeinsam bewältigen.
In der Arbeit mit den Klientinnen stehen deren individuelle Bedürfnisse im Mittelpunkt. Wir versuchen, alle verfügbaren Unterstützungsangebote zugänglich zu machen und den Klient*innen mit Respekt, Offenheit und Wertschätzung zu begegnen. Dazu gehört auch, Beratung möglichst in der jeweiligen Muttersprache zu ermöglichen oder unsere Unterstützung flexibel an die Lebenssituation der Klientinnen anzupassen.
Da viele Menschen nicht in Kiel leben, fahren wir häufig auch zu ihnen, anstatt ausschließlich Termine in unseren Räumen anzubieten. Dass wir viele dieser Unterstützungsangebote überhaupt ermöglichen können, verdanken wir auch der Unterstützung unseres Fördervereins. Er hilft dabei, auf die individuellen Bedürfnisse der Klientinnen einzugehen.
Was contra aus meiner Sicht besonders auszeichnet, ist die langjährige Erfahrung im Themenfeld Menschenhandel, die enge Vernetzung mit zahlreichen Kooperationspartner*innen sowie der kontinuierliche Austausch mit anderen Fachberatungsstellen, Behörden und Ordnungsbehörden. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und professionelle Unterstützung der Betroffenen.
Die Arbeit von contra ist nicht nur für Betroffene von Menschenhandel von großer Bedeutung, sondern auch für Prävention und Aufklärung. Sie schafft einerseits einen geschützten Ort, an dem Menschen Beratung, Unterstützung und Orientierung erhalten können. Andererseits trägt sie dazu bei, dass Betroffene ihre Rechte wahrnehmen können und auf ihrem Weg ein würdevolles und professionelles Unterstützungsangebot erhalten.
Wenn ich denjenigen, die sich für unsere Arbeit interessieren, etwas über contra mitgeben möchte, dann sind es vor allem diese drei Begriffe: Engagement, Menschlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander.
Die vergangenen Monate bei contra waren für mich eine Zeit voller neuer Erfahrungen, fachlicher Entwicklung und persönlicher Lernprozesse. Es gab Herausforderungen, emotionale Momente und auch Fehler, aus denen ich lernen konnte. Gleichzeitig habe ich erlebt, wie wichtig Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung und ein wertschätzendes Miteinander sind. Ich fühle mich privilegiert, Teil dieses Teams zu sein und auch die Kolleginnen der anderen Beratungsstellen (cara & Myriam) kennengelernt zu haben. Ich freue mich auf alles, was in den kommenden Monaten noch vor mir liegt.
Camila
Fachtag: Zwischen Halt und Haltung – Radikalisierung junger Menschen verstehen und Resilienz stärken
am 14.10.2026
Wir laden herzlich ein zum Fachtag in die Christuskirche Greifswald von 9:30-15:30 Uhr. Vormittags sprechen Nils Zenker (Universität Rostock), Juliane Obst (SPREUWEIZEN Dresden) und Johannes Kretschmann (TEO M-V) zu Radikalisierungsprozessen bei jungen Menschen, Handlungsoptionen und was Resilienz schafft.
Nachmittags beschäftigen wir uns in zwei Workshops zu den Themen Argumentation, Gesprächsstrategien und Haltung in schwierigen Situationen mit jungen Menschen und Bezugspersonen. Ein dritter Workshop findet zum Thema Antifeminismus in Social Media statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei und wird gefördert über die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung und dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
mit Unterstützung des Jugendpfarramtes Pommern durch Silke Kühn und Anne-Rose Wergin
Veranstaltungshinweis für ehrenamtlich tätige Frauen in MV
Das Projekt „Demokratisch vor Ort: Frauen gestalten Gemeinschaft“, das sich an kirchlich engagierte Frauen richtet und das wir als Frauenwerk begleiten, bietet zwei hochwertige und zugleich kostenfreie Seminare an:
„Zwischen Engagement und Alltag – im Ehrenamt gut für sich sorgen“
Am Samstag, 17.10.2026 Ludwigslust/Parchim oder 14.11.2026 Vorpommern Greifswald, jeweils 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr.
Referentin ist Romy Winter, psychologische Beraterin, systemische Therapeutin & Supervisorin, zertifizierte Resilienz Trainerin für Erwachsene und Kinder, Dozentin und Autorin.
Jeweils um 12.30 Uhr in der Kapelle. Über eine rege Beteiligung freuen wir uns! Herzliche Grüße Julia Ohm
Newsletter - Infos zu Versand und Veranstaltungen
Wie immer gilt: Schickt uns gerne Informationen zu Veranstaltungen, die in den nächsten 3 Monaten nach Erscheinen des jeweiligen Newsletter (1. Dezember) stattfinden. Bei Fragen meldet Euch bei Kirsten Larsen oder Inke Pohl. Wir unterstützen gerne. Danke für die Mitarbeit!
Bitte schickt Änderungen eurer Mailadressen an newsletter(at)hb5.nordkirche.de und nennt uns gerne die Mailadressen neuer Mitarbeitenden, damit alle den "Internen Newsletter" erhalten.