Nachruf Anja Barthen

Wir trauern um unsere langjährige Mitarbeiterin und Kollegin. Anja Barthen war 31 Jahre lang im Jugendpfarramt und später in der Jungen Nordkirche beschäftigt. Sie war mit vollem Herzen eine unverzichtbare Stütze für unsere Arbeit, die uns durch viele Übergänge und Veränderungsprozesse hindurch zuverlässig und mit einer großen Verbundenheit begleitet hat. Mit ihrer ruhigen und zugewandten Art war sie überdies für die Kolleg*innen immer Ansprechpartnerin und Rückhalt. Mit Anja Barthen verlieren wir eine geschätzte und kompetente Mitarbeiterin, die uns sehr fehlen wird. Wir werden ihr ein liebevolles Andenken bewahren. 

 

 

 

Das JAW: Unterstützen, Fördern, Da sein

Es hat bereits Tausende von jungen Menschen unterstützt, gefördert und weitergebracht: das Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg, gegründet 1949, das zu unserem Hauptbereich gehört.  Auf dem wunderschönen Gelände direkt am Großen Plöner See sind 25 Mitarbeitende  beschäftigt – mit viel Herzblut, wenn es darum geht, jungen benachteiligten Menschen einen guten Weg in die Ausbildung, die Erwerbsarbeit, Beschäftigung auf dem ersten oder zweiten Arbeitsmarkt oder in die Schule zu ermöglichen. 
Hier stellen sie die verschiedenen Maßnahmen vor und geben uns Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Wir hoffen, Ihr findet die Zeit, einmal etwas einzutauchen in die vielfältigen Aufgaben der Kolleg*innen „auf dem Berg“. Einen guten Eindruck gibt es auch hier auf der Seite des Kommunikationswerks, das zum 10-Jahres-Jubiläum der Nordkirche unseren Haupbereich vorgestellt und dabei auch das JAW besucht hat. 

Überblick JAW

Das Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg liefert einen wesentlichen Beitrag zum Thema kirchliche Arbeit an nicht kirchlichen Orten. Die Mitarbeitenden vermitteln christliche und gesellschaftliche Werte und Normen, die in den Kernfamilien und im sozialen Umfeld unserer Kernfamilien nur noch rudimentär oder gar nicht mehr stattfinden.
Schwerpunkte der Arbeit: 
•    Benachteiligtenförderung; Ermöglichung von gesellschaftlicher Teilhabe
•    Arbeit mit Zielgruppen, mit denen keiner arbeiten möchte und die aufgrund der aktuellen Entwicklungen immer mehr durchs Raster fallen
•    Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung
•    Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und Ausbildung
•    Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit und letztendlich Altersarmut

Die Maßnahmen und Projekte gliedern sich in zwei Bereiche: Arbeits- und Bildungsmaßnahmen im Auftrag der Agentur für Arbeit und Schulprojekte.
Alle Projekte sind vollständig drittmittelfinanziert. Nadine Dibbern leitet das JAW, der stellvertetende Leiter ist Michael Tobias.  

Vielfältig und zielgruppengerecht: Die Bildungsmaßnahmen

Hier gibt es einen Überblick über alle derzeitigen Bildungsmaßnahmen im JAW. Da ist wirklich viel los, es gibt viel Spannendes über die Angebote und Aufgaben der einzelnen Teams zu erfahren. Hinter den Links findet Ihr noch mehr Einblicke und Informationen. Die Kollegen und Kolleginnen nehmen Euch mit in ihren Arbeitsalltag, erzählen von ihrer Mission und von Erfolgen, die junge Menschen dank der Hilfe des JAW erleben konnten. Schaut unbedingt einmal rein, es lohnt sich. 
Arbeits- und Bildungsmaßnahmen:
PlönWork
- in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk gGmbH Plön; Preetzer Werkstätten. Seit über 10 Jahren etablierte Maßnahme im Kreis Plön, max. 12 Teilnehmende. Mindestziel ist die Gruppenfähigkeit für eine Tätigkeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.
Mehr zu den Bereichen und Beschäftigungsfeldern von PlönWork

Rehaspezifische Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB-Reha) - Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene mit Lern- , psychischer oder körperlicher Behinderung, die eine intensive Unterstützung in schulischen wie lebenspraktischen Bereichen benötigen. Ziel ist es, eine geeignete Berufswahl zu treffen und einen passenden Ausbildungsbetriebes zu finden - über Betriebspraktika, in erster Linie in theoriereduzierten Fachpraktikerausbildungen.
Mehr zu Chancen und Erfolgen von Teilnehmenden 

Rehakoop - Rehaspezifische Ausbildung - kooperatives Modell:  pädagogische/sozialpädagogische und psychologische Begleitung und Unterstützung von Auszubildenden mit Lern- oder psychischer Behinderung während der gesamten Ausbildung (theoriereduzierte Fachpraktikerausbildungen/Vollausbildungen) – die praktische Ausbildung erfolgt in Kooperationsbetrieben. Mehr zu Inhalten und Ausbildungsgängen von Rehakoop
 

Schulprojekte: 
Handlungskonzept STEP (Selbsteinschätzung, Training, Entwicklung, Perspektive - finanziert durch Landesmittel und dem Europäischen Sozialfonds. So werden Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Schüler*innen in flexiblen Übergangsphasen im Übergang Schule-Beruf unterstützt - durch Coaching an Allgemeinbildenden Schulen und Förderzentren.
Wollt Ihr wissen, wie ein ganz normaler Tag im Leben der Berufscoaches aussieht - Chaos inklusive? Dann klickt hier

Mehr zum Ablauf von STEP hier.  

Kooperatives Schultraining: Kooperation mit dem Kreis Plön (Amt für Soziale Dienste) und dem Schulamt des Kreises Plön, 2 Planstellen Lehrkräfte sind zum JAW abgeordnet. Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung, die im Regelsystem nicht beschulbar sind, werden intensiv und individuell auf die Wiedereingliederung in ihre Herkunftsschule trainiert und begleitet. Mehr zur Arbeit des Teams KoSchu

Temporäre Projekte wie z.B. 
Ich bin Gut Camps  - Berufsorientierungscamps für Schüler*innen mit Förderbedarf. Ziele: Erprobung von Berufsfeldern für eine realistische Berufswegeplanung mit einem Förderschulabschluss und Training Sozialkompetenzen. Mehr zu den Abläufen der Camps 

Berufsfelderprobung: Schüler*innen der Klassenstufe Acht erproben sich für eine Woche praktisch im geschützten Rahmen des JAW in einem Berufsfeld. Ziele: Abbau von Ängsten, Erkennen von Stärken. Mehr zu den Angeboten und Teilnehmenden

 

Radikal höflich gegen Rechtspopulismus Grundprinzipien radikaler Höflichkeit

05.02.2026, 19.00 Uhr - 21.00 Uhr | Online - all gender

Wir diskutieren in unserer „Reihe: Solidarische Gesellschaft“ und üben die Grundprinzipien radikaler Höflichkeit im Umgang mit Rechtspopulismus in verschiedenen Alltagssituationen. Dafür arbeiten wir mit den Erfahrungen, die alle mitbringen – und diskutieren gemeinsam, wie sich die Grundprinzipien radikaler Höflichkeit im Alltag anwenden lassen. Die Teilnehmenden  erwartet eine Mischung aus Inputs, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen. Sie erhalten anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus und werden für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert.

Datum: 5. Februar 2026 17 Uhr – 19 Uhr

Referent*innen: von „Kleiner Fünf“ - eine Initiative des Vereins „Tadel verpflichtet!“ e.V.

Leitung: Gisela Best, Referentin im Frauenwerk für gesellschaftspolitische Fragen aus Frauensichten

Ort: online

Kosten: keine

Die Veranstaltung ist auf 20 Teilnehmende begrenzt.

Anmeldung: https://www.frauenwerk-nordkirche.de/seminar/radikal-hoeflich-gegen-rechtspopulismus/

 

Veranstaltungshinweise Fachstelle Ältere Dezember 2025 – Februar 2026

Angekommen – in der nachberuflichen Zeit

05. – 07.12.2025, Hannover

Ein Wochenende zum Erfahrungsaustausch für Teilnehmende, die in früheren Jahren den Bildungsurlaub „Kursbestimmung – Orientierung finden am Ende der Erwerbstätigkeit“ besucht haben.

Kursbestimmung – Orientierung finden am Ende der Erwerbstätigkeit

14. – 19.12.2025

Bildungsurlaub auf Borkum

Am Ende der Erwerbsarbeit, am Übergang in die nachberuflichen Zeit Bilanz ziehen, Orientierung finden, den Kurs bestimmen und einen Blick in die nahe Zukunft werfen.

58 plus – Kurs auf die letzten Berufsjahre

01. – 06.02.2026

Bildungsurlaub für Frauen 58 plus auf Borkum

Was brauche ich, um zufrieden und arbeitsfähig durch die letzten Berufsjahre zu gehen? Was will ich noch verwirklichen? Möchte ich in meinem Tätigkeitsfeld etwas verändern? Was wird beschwerlich? Was möchte ich umsetzen? Wie kann ich den Übergang in die nachberufliche Zeit ins Auge fassen? Wie will ich den Lebensabschnitt nach der Erwerbsarbeit gestalten?

Raus aus der Bubble – das Miteinander der Generationen gestalten

25.02.2026, 9.00 bis 17.00 Uhr, digital

Modul 11 des Qualifizierungskurses „älterwerden.endlich.leben“

Das Modul bietet eine Einführung in generationenverbindende Methoden und Konzepte. Erprobte Praxismodelle werden vorgestellt und diskutiert.

Neunter Altersbericht – Wege zur Umsetzung in die Praxis

24.02.2026, 16.30 bis 19.30 Uhr, digital

Barcamp

Zu diesem von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit in der EKD (EAfA) bundesweitem digitalen Barcamp sind Akteur*innen aus der Arbeit mit Älteren eingeladen: Beruflich und freiwillig Engagierte aus Kirche, Kommune, Verbänden, Nachbarschaften und Initiativen.

Eure Infos im Newsletter

Hier eine Bitte: Schickt uns gerne Informationen zu Veranstaltungen, die in den nächsten 3 Monaten nach Erscheinen des jeweiligen Newsletter beworben werden können. Bei Fragen meldet Euch bei Kirsten Larsen oder Inke Pohl. Wir unterstützen Euch gern. Danke für Eure Mitarbeit!